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Definition Konfigurationsmanagement

Konfigurationsmanagement (KM) ist ein Managementprozess, der zu den folgenden Aufgaben des Managements eine Anleitung und Kontrolle bietet:

  • Identifizierung und Dokumentierung funktionaler sowie physikalischer Eigenheiten eines Konfigurationsbestandteils
  • Kontrolle der Änderungen bezüglich dieser Eigenschaften
  • Aufnahme und Darstellung des Bearbeitungszustandes der Änderung und beschreibenden Produktdaten
  • Überprüfung auf Übereinstimmung mit Spezifikationen und übrigen Vertragsbedingungen

 

Laut ISO10007 Paragraph 3.1 ist der Begriff ‚Konfiguration' als die funktionale und physikalische Beschreibung eines Erzeugnisses laut seiner technischen Dokumentation und deren Umsetzung durch das Erzeugnis selbst definiert. Als Erzeugnis werden jegliche Art von Materialien bezeichnet, welche unter einem Projekt zusammengefasst sind. Ein Projekt wiederum ist die Zusammenfassung einzelner Aufgabenstellungen in einer wohl definierten und nach vereinbarten Regeln getroffenen Reihenfolge mit seinen Beziehungen und terminlichen Rahmenbedingungen, wobei die Aufgabenstellungen jeweils ein wohl bekanntes Ergebnis liefern sollen.


Ein Projekt deckt einfache Fragestellungen ab, wobei als Ergebnis, neben der bloßen Dokumentation, auch die Umsetzung komplexer Systeme, wie zum Beispiel Flugzeuge, Kraftwerke oder Automobile realisiert wird.

Deswegen sollte Konfigurationsmanagement (KM) als Mittel zur Verdeutlichung und Kontrolle der funktionalen und physikalischen Zusammensetzung eines Produktes während seines kompletten Lebenszyklus' verstanden werden. KM ist eine Managementdisziplin, die technische und verwaltungsspezifische Leitung hinsichtlilch der Entwicklung und Herstellung bietet und den Lebenszyklus aller Dokumente mittels der Konfigurationskontrolle unterstützt.