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Wieso gerade Konfigurationsmanagement?

Eine hervorstechende Eigenschaft von Konfigurationsmanagement ist die Bezeichnung eines herzustellenden Produktes als Konfigurationsbestandteil. Alle Vorgänge in dem Konstrukt eines Konfigurationsmanagementsystems sind darauf ausgelegt, Informationen bezüglich des Aufbaus, eben der Konfiguration eines Erzeugnisses, zu jedem beliebigen Zeitpunkt seines Lebenszyklus zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich dazu werden die Informationen darüber gesammelt, welche Vorgänge und Dokumente zur jeweiligen Konfigurationen geführt haben. Dieser Nachweis ist nicht zuletzt aus Gründen der Produkthaftung sehr wichtig.

Änderungen sind der eigentliche und unausweichliche Kernbestandteil eines jeden Projektes. Änderungen werden aufgrund von technischen Neuerungen, Maßnahmen zur Kostenreduzierung, Einführung von neuen Anforderungen, neuen Bedingungen des Marktes oder nicht zuletzt aufgrund von neuen gesetzlichen Richtlinien veranlasst. Änderungen müssen ständig überwacht und dokumentiert werden. Immer mehr Unternehmen sehen sich deswegen dazu gezwungen, Vorgehensweisen aus dem Projektmanagement zu übernehmen, wie zum Beispiel auch ein umfangreiches Konfigurationsmanagement.

Konfigurationsmanagement reduziert den Aufwand und bietet ein effizientes Kontrollinstrument für alle geplanten, in Durchführung befindlichen und bereits eingepflegten Vorgänge, Gegenstände und Änderungen. Es bildet weiterhin eine zuverlässige und eindeutige Quelle für den Entwicklungs-, Planungs- den Herstellungsprozess, wobei sichtbare und vorhersehbare Qualität sowie niedrige Kosten im Lebenszyklus des Produktes zugesichert werden.

Konfigurationsmanagement stellt weiterhin sicher, dass klare, genehmigte und vor allem gültige Daten und Informationen zu jeder Zeit vorhanden sind und stellt so das nötige Fundament für Ihren Erfolg her.