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Product Lifecycle Management oder Konfigurationsmanagement?

Auf diese Fragestellung gibt es eine einfache Antwort: Ohne Konfigurationsmanagement ist PLM nicht komplett!

Wenn man verständliche und vollständige Daten und Informationen über den derzeitigen Status von momentan ablaufenden Prozessen, oder einen Überblick über die aktuelle physikalische und funktionale Konfiguration über sein Produkt behalten will, benötigt man die Regeln und Gepflogenheiten des Konfigurationsmanagements.

Product Lifecycle Management konzentriert sich heutzutage auf bereits im Betrieb bestehende Abläufe und auf das Handhaben von elektronischen Dokumenten, Daten und Bilddateien, die mittels CAD- und CAE-Systemen erzeugt wurden. Allein betrachtet reicht das jedoch noch nicht aus, um das erwünschte Ergebnis einer klaren, schlüssigen und vor allem gültigen Produktinformation erreichen zu können.

KM ist eine Managementdisziplin, die - unter Beibehaltung einer globalen Betrachtungsweise eines Projektes - die fehlende Verbindung zu einer PLM-basierten Lösung herstellt, wobei das Hauptaugenmerk auf der Koordination, der Identifizierung, der Änderungskontrolle, dem Bauzustandsnachweis und der Auditierung aller benötigten Daten und Informationen liegt.
Das beinhaltet genauso Kostenüberwachung, Kontrolle der Plantreue, Überwachung der Vorgänge des Arbeitsablaufs und der Prozesse. Alles beginnt dabei mit dem Vertrag.

Mittels Konfigurationsmanagement kann man eine Abstimmung zwischen den Anforderungen, der Dokumentation, Fertigungsteilen und Modulen, den Standards und den Änderungsdaten erreichen. Die beginnt schon beim Entwurf und reicht über die Fertigung und Fertigungsunterstützung bis hin zum Management.

KM gibt Ihnen alle nötigen Informationen, damit Sie die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit treffen können – Der Grundstein zu einer erfolgreichen Erfüllung des Entwicklungsprozesses.